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Assistierte Ausbildung


Bei der Assistierten Ausbildung handelt es sich um eine individuelle und kontinuierliche Unterstützung der einzelnen Teilnehmer, die sich an der konkreten Lebenssituation und dem jeweiligen Unterstützungsbedarf ausrichtet.

Die in der Assistierten Ausbildung wahrzunehmenden Aufgaben werden folgenden zwei Phasen zugeordnet:

Phase I - Erlangen einer passenden betrieblichen Ausbildungsstelle:

  • Standortbestimmung
  • Berufsorientierung
  • Profiling
  • Bewerbungstraining
  • berufspraktische Erprobungen und
  • aktive, speziell auf die Belange des einzelnen Teilnehmers und des einzelnen Betriebes ausgerichtete Ausbildungsstellenakquise sowie
  • Unterstützung der Teilnehmer und der Betriebe bei Formalitäten vor und beim Vertragsabschluss.

39 Zeitstunden pro Woche (inklusive berufspraktischer Erprobungen)

Phase II - Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses und Sicherung des Ausbildungsabschlusses:

  • Unterstützung der Teilnehmer und deren Ausbildungsbetriebe während der betrieblichen Ausbildung sowie
  • Vorbereitung des anschließenden Übergangs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Während der ganzen Zeit werden die Teilnehmer der Assistierten Ausbildung von unseren erfahrenen Sozialpädagogen, Ausbildungsbegleitern und Lehrkräften begleitet.

Phase II ist ein individuell auf den Teilnehmer bezogenes Angebot der Unterstützung und Begleitung; davon mindestens 4 bis maximal 9 Unterrichtsstunden für Austausch- und Lernangebote pro Woche

Assistierte Ausbildung (AsA) richtet sich an junge Menschen, die

  • lernbeeinträchtigt oder sozial benachteiligt sind und
  • i. d. R. ohne berufliche Erstausbildung sind und
  • die Ausbildungsreife und Berufseignung besitzen und
  • nicht vollzeitschulpflichtig und
  • i.d.R. unter 25 Jahre alt sind und
  • wegen in ihrer Person liegender Gründe ohne die Förderung eine Berufsausbildung in einem Betrieb nicht beginnen, fortsetzen oder erfolgreich beenden können

Fördermöglichkeiten :

Agentur für Arbeit oder Jobcenter